Wissenswertes zur Musikgeschichte


Der Blues ist der Ursprung der Rock-
und Popmusik.
Er entstand in den südlichen Teilen der Vereinigten Staaten im späten 19. und
frühen 20. Jahrhundert aus afroamerika-nischen Musikformen wie Gospel,
Spiritual und Worksong.

Er drückt die Not, das Leid und die Hoff-
nung der schwarzen Bevölkerung aus.
Auf den nordamerikanischen Plantagen entstand im 19. Jahrhundert der ländliche Cakewalk, ein Tanz, bei dem sich die schwarzen Paare zu den Synkopen eines Banjospielers bewegten, deren Ursprung
die afrikanische Polyrhythmik war.
Das Paar, welches am besten zu diesen Rhythmen tanzte, wurde mit einem frisch gebackenen Maiskuchen prämiert.
Fahrende Varietés, die Minstrel-Shows,
zogen mit dem Cakewalk übers Land.
Die Akteure waren schwarze oder auf
schwarz geschminkte Darsteller.

Zunehmend wurden diese fahrenden Zeltshows durch feste Theaterhäuser
ersetzt.





So stieg der ländliche Cakewalk in den Metropolen zum Modetanz auf.
Das war die Wiege des Jazz.
Mit den festen Häusern wurden den Musikern Klaviere zugänglich. Das Klavier eroberte durch den Eisenbahnbau den Wilden Westen und hielt Einzug in Bars und Saloons.

Weiße Pianisten spielten traditionsgemäß europäische Musik wie Märsche und Polka etc. und Schwarze hingegen trugen ihre afrikanisch durchsetzten Stücke - wie auch den Cakewalk vor.

Aus dieser Mischung der Kulturen entstand der Ragtime. Beim Ragtime spielt die linke Hand gerade marschähnliche Figuren, während die rechte Hand synkopierte zerrissene Melodien dagegen hält.
Der bekannteste Vertreter des Ragtimes ist Scott Joplin.
Nachdem sich das Klavier seinen Platz im Jazz erobert hatte, entwickelte sich in den zwanziger Jahren der Boogie Woogie, eine auf dem Klavier gespielte Bluesform.

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